Einäugigkeit

Offtopic
Piratin
Beiträge: 10
Registriert: 14.01.2021
von Piratin » 21.01.2021, 07:22
Hallo,
bin seit halben Jahr für immer einäugig (im Alter von 52 Jahren).
Wer hat ähnliches erlebt? Wie sind eure Erfahrungen, was habt ihr für Tipps und moralische Unterstützung? Gerade als Alleinstehende u. zu d. jetzigen Corona-Zeiten gibt es Tage, wo mir mein Handicap aufs Gemüt schlägt. Dann kommt die dumme Frage nach dem "Warum".
Freue mich auf eure Antworten, danke!
Die Piratin

Chris
Moderator
Beiträge: 112
Registriert: 26.12.2014
von Chris » 21.01.2021, 20:29
Die Frage nach dem "Warum?" wird deinem Gemüt nicht gut tun. Du würdest in einer endlosen Grübelphase verharren und das wird dir nicht helfen. Über kurz oder lang wirst du dich daran gewöhnen, wozu jetzt also die Zeit vergeuden und dich mit Fragen quälen, auf welche es keine Antworten gibt?
Anstatt dich zu fragen was dir alles fehlt, kannst du dir auch bewusst machen was du alles hast und was du alles noch erreichen willst und kannst.

Seewolf
Beiträge: 93
Registriert: 17.09.2018
Wohnort: Berlin
von Seewolf » 22.01.2021, 11:50
Hallo Piratin

Da fällt mir ein alter Vers ein,geflüstert von einem der die Menschen liebte!

Denke stehts an das was du hast und nicht an das was dir fehlt.
Suche von den Dingen die du hast die besten heraus und bedenke dann wie eifrig du nach Ihnen gesucht haben würdest wenn du sie nicht hättest.

Zitat : Mark Aurel Römischer Kriegsherr und Philosoph


Begleitmusik!
https://www.youtube.com/watch?v=aGGTPlfuJcI

Ich wünsche dir und der Community einen besonders schönen Tag!

Gruß euer Seewolf

Piratin
Beiträge: 10
Registriert: 14.01.2021
von Piratin » 24.01.2021, 10:36
Guten Morgen, habt Dank für Antwort, Vers u. Musik :-)
Die Freude auf Antworten hatte ich auf
"Wer hat ähnliches erlebt? Wie sind eure Erfahrungen, was habt ihr für Tipps und moralische Unterstützung?" gemeint, nicht auf das "Warum?", sorry!
Hab mich da ein bisschen falsch ausgedrückt.

Piratin
Beiträge: 10
Registriert: 14.01.2021
von Piratin » 06.02.2021, 20:50
Wiedereingliederung -Klappe, die Zweite-!
Wer hat Erfahrungen sowohl mit 2. Wiedereingliederung als auch mit Wahrnehmung bei Einäugigkeit auf einem PC-Arbeitsplatz?
Von Mitte Nov.- 23. Dez. letzten Jahres habe ich eine erste Wiedereingliederung ganz gut gemeistert. (1. Woche 2 Stunden täglich, 2. Woche 3 Stunden täglich usw.), bin dann 3 Wochen über Weihnachten bis Mitte Jan. in meinen Resturlaub gegangen, um mich von der Wiedereingliederung zu erholen. Danach mit vollen 8 Stunden bzw Donnerstags 9 Stunden wieder ins Berufsleben gestartet.
Aber, da mein Arbeitsplatz noch nicht auf die Einäugigkeit u. Folgen meiner OP angepasst ist, habe ich nun wohl zu viel Input gekriegt. Mein Problem sind die unterschwelligen Zug- und Druck -Gefühle im OP-Bereich des Kopfes und zeitweilig verschwommenes Sehen. Außerdem bin ich mit der neuen Arbeitsplatz-Brille (neu: mit Blaufilter, kannte ich vorher nicht) nicht so zufrieden. Es fühlt sich an, als drückt eine Mütze auf den Kopf/Stirn/Augen.
Erst Mitte kommenden Mai habe ich die Möglichkeit, eine sog. Sehhilfenerprobung im BFW Düren mitmachen zu können über 3 Tage (ich frage mich immer noch, warum das nicht alles schon im Herbst während meiner AHB und der Zeit, in der ich zu Hause gesessen habe, gemacht werden konnte).
Mein Hausarzt hat mir nun eine erneute Wiedereingliederung ab Montag mit 4 Wochen lang 4 Stunden täglich, dann 4 Wochen lang 6 Stunden täglich, dann 4 Wochen lang 8 Stunden täglich, verschrieben. Ich glaube, dass das die jetzt beste Lösung ist. Drückt mal die Daumen,
dass das die Krankenkasse mitmacht!



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