Bitte um Hilfe

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Martin1982
Beiträge: 1
Registriert: 13.04.2018
von Martin1982 » 13.04.2018, 14:34
Hallo,
bevor ich meine Situation beschreibe möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Martin ich bin 36 Jahre alt bin verheiratet und habe drei Kinder. Wir wohnen in Hessen in einer kleinen Ortschaft in der Nähe der Stadt Wetzlar. Ich bin sehbehindert und habe einen Behindertenausweis mit 80 % anerkannter Behinderung. Mein Leidensweg begann schon während meiner Ausbildung. Obwohl ich den Arbeitsamt in Wetzlar mitgeteilt habe, das ich Sehbehindert bin wurde keine Rücksicht darauf genommen. Ich machte eine Ausbildung zum Bürokaufmann von 2000 bis 2003 in einer Berufsschule die keine Rücksicht auf Sehbehinderte genommen hat, auch wenn ich von der Tafel nichts lesen konnte, musste ich mir die Hefte der Klassenkameraden leihen und am Wochenende lernen. Nach meiner Ausbildung bin ich an eine Zeitarbeitsfirma geraten. Dort wusste keiner, das ich eine Behinderung habe ich wollte einfach nur ein Job. Ich wurde in einem Unternehmen als Lagerhelfer eingesetzt. Dort schummelte ich mich drei Jahre lang durch. Gab es was in kleiner Schrift zu lesen wurde die Lupe heimlich aus der Tasche gezogen. Da mein Stundenlohn 9,23 Euro betrug und das aus meiner Sicht für eine Leitende Position viel zu wenig ist, habe ich den Job aufgegeben. Ich habe gleich in Anschluss eine Woche Probe gearbeitet in diesen Unternehmen ist es aufgefallen das ich Schwierigkeiten mit meinen Augen habe. Um genau zu sein, ich musste Zeichnungen lesen und diese waren mit kleinen Schriften versehen. Der Arbeitgeber sagte, dass es eine Chance besteht mich zu beschäftigen jedoch muss hier jemand Hilfsmittel bereitstellen.
Ich weiss wirklich nicht was mir zusteht an wem ich mich wenden kann. Es liegt mir viel daran an ein Arbeitsplatz zu kommen an den meine Behinderung nicht verstecken muss.
Daher bitte ich um Hilfe jeder Tipp oder eine Adresse wehre eine große Hilfe.

Vielen Dank

Chris
Moderator
Beiträge: 112
Registriert: 26.12.2014
von Chris » 13.04.2018, 15:32
Du könntest dich an den örtlichen bzw. an einen nahen Blindenverein wenden?

Seewolf
Beiträge: 103
Registriert: 17.09.2018
Wohnort: Berlin
von Seewolf » 09.10.2018, 16:54
Hallo Martin und Community :-)

Meine Erfahrungen mit Zuschüssen bei Hikfsmiteln(Digitale Lupen und Vorlesegeräte)!
Rententräger wie Krankenkassenzuschuss jeweils ca 150 Eur
Zuschuss nur,wenn vom Vertragspartner Geräte gekauft werden!
Vertragspartner haben nur noname Produkte zum überteuerten Preis
Bei inanspruchnahme des Zuschusses gehört das Gerät bei Tod des Patienten der Krankenkasse bzw dem Rententräger

Daher mein Tip!
Mobilbereich wie Homebereich auf jedenfall trennen
Mit Google/Youtube recherchieren was eventuell in guter Qualität infrage kommen würde
Nun bei Ebay auf Suche gehen und Schnäppchen abwarten,am besten welche mit Preisvorschlag Option
So bekommst du 500 Eur Geräte für ca 150 und 1200 Eur Geräte für ca 300 Eur etc.
Nach diesem Muster werden Zuschüsse generell abgelehnt!
Ist aber die meiner Meinung nach beste Lösung!

Ein paar emphelungen für Arbeit!

Taschenlupe(10 x ,ich vermute eher ca 6 x) aus Asien 1,50 bis 10 Eur(Neu bei Ebay)

Eschenbach Mobilux Led (4 x) (Handlupe mit Griff,neu bei Ebay ca. 70 Eur),
Wer damit noch klar kommt,die erste Wahl!

Zoomax M5(600-800 Eur,neu bei Amazon.com)
Eine Handgroße Lupe ohne Griff,zwar eher unpraktich ist,
aber das Highlight ist die Fernlinse!
Auf Entfernung ein Foto machen und dann herranzoomen.
Die Details sind dann immer noch in sehr guter Qualität vorhanden!
Zur Zeit nur bei Amazon.com ,ungeschlagen in diesem Preissektor.

Gruß euer Seewolf
@Chris *Du kannst stolz auf mich sein,ich habe Krankenkasse wie Rententräger am leben gelassen*

opps ... als Lehrling der Poeten darf ich ja ja keinen Vers vergessen!

Auch wenn die Philosophen die Feinde der Poeten sind,möchte ich euch einen besonderen Philosophen vorstellen!

Mark Aurel Römischer Kriegsherr und Philosoph

Begleitmusik
https://www.youtube.com/watch?v=QvEQ8pw84mg

Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt! Suche von den Dingen, die du hast, die besten aus und bedenke dann, wie eifrig du nach ihnen gesucht haben würdest, wenn du sie nicht hättest.